Kategorie-Archiv: Literatur

Literatur zu stilvollen Grabmalen

Bestattungen haben sich in der Vergangenheit immer wieder verändert. Schaut man in der zahlreichen Literatur zu diesem Thema nach, fällt schnell auf, dass sowohl der Glauben als auch die Bestattung sich mit den Jahrhunderten immer wieder verändert hat. Auch regional gesehen sind die verschiedenen Rituale mitunter sehr unterschiedlich, was sich auch in den verwendeten Grabmalen zeigt.

In vielen Ländern ist es heute üblich den Verstorbenen ehrenvoll zu begraben und einen Grabstein aufzustellen, welcher ein paar Worte sowie den Namen und die Lebensdaten des Begrabenen enthalten. Die Gestaltung dieser Grabmale ist dabei jedoch vollkommen unterschiedlich und unterliegt wie die Bestattungsrituale selbst dem stetigen Wandel der Zeit. In der umfangreichen Literatur sind oft Bilder von den aufwendigen Grabmalen aus früheren Zeiten abgedruckt. Die Größe blieb da jedem selbst und den eigenen Möglichkeiten überlassen. Während die Pharaonen Pyramiden bauten, wurden Könige und andere herrschende Persönlichkeiten in Europa oft in Krypten untergebracht. Adlige nutzten ebenfalls gern diesen Weg oder ließen aufwendige Grabmale in beachtlicher Größe aufstellen. Auf diesen war dann auch ausreichend Platz um zahlreiche Familienangehörige an diesem Ort unterbringen zu können.

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Literaturdatenbanken

Unter einer Literaturdatenbank versteht man eine Fachdatenbank mit bibliografischen Angaben. Darüber hinaus können auch noch textspezifische Informationen enthalten sein. Es werden mehrere Arten von Literaturdatenbanken unterschieden: zum einen die bibliografische Datenbank, auch Themenverzeichnis genannt, welche Publikationen zu einem bestimmten Gebiet enthält, und zum anderen der Bibliothekskatalog. Hierbei handelt es sich um den Bestandskatalog einer Bibliothek. Und genau dieser Bestandskatalog ist für jeden Benutzer einer Bibliothek auch der erste Anlaufpunkt bei der Suche nach den gewünschten Publikationen.

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Literatursoftware

Unter der Bezeichnung Literatursoftware versteht man Computerprogramme, die hauptsächlich zur Verwaltung der Literatur eines bestimmten Bereichs dienen. Literatursoftware wird zum Beispiel dazu benutzt, eine bestehende Literatursammlung wie eine Bibliothek zu verwalten und zu organisieren. Gute Literatursoftware dient beispielsweise dazu, den genauen Platz eines bestimmten Buches im Bestand zu finden und festzustellen, ob es gerade ausgeliehen ist oder nicht und wann es zurück erwartet wird. Auch in großen Buchhandlungen ist Literatursoftware unentbehrlich, zeigt sie doch, ob ein bestimmtes Buch noch im Bestand vorhanden ist oder nicht, ob es nachbestellt werden kann oder nicht und ob und wann mit einer Neuauflage zu rechnen ist.

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Literarischer Stil und Subjektivität

Die Entwicklung der Literatur ist nicht nur durch eine Erweiterung der Formen und Sujets, sondern auch durch eine fortschreitende Individualisierung der Darstellung gekennzeichnet. Wurden am Anfang der mündlichen Überlieferungen nur Geschehen und Personen abgebildet, so verband sich damit bald schon die Wertung des Erzählten. Die Autoren traten dabei noch nicht selbst mit ihrer eigenen Meinung hervor, sondern ließen anerkannte Symbole sprechen und setzten sie zueinander in Beziehung. Dadurch entstanden Konflikte, die von diesen Mächten selbst ausgetragen wurden. Der Mensch erschien nur als Spielball dieser Verhältnisse. Die bedeutendste Ausprägung dieses literarischen Stils erfolgte in der Antike in den Werken von Homer und dem griechischen Theater.

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Siegeszug pluralistischer Literatur

Pluralistische Literatur bezieht sich auf eine, wie der Name schon sagt, vielseitige Beurteilung bestimmter Dinge und Sachverhalte. Dies lässt sich am Beispiel der Theologie besonders gut erläutern. In diesem Falle bezeichnet man es als religionstheologischen Pluralismus. Diese Art des Pluralismus wird in der Theologie genutzt, um beispielsweise andere Religionen aus so vielen Perspektiven wie möglich zu betrachten. Der theologische Pluralismus kann auch als Gegenteil des Exklusivismus betrachtet werden. Der Exklusivismus beinhaltet die Vorstellung, nur der eigene Glaube sei der einzig Richtige und nur der eigene Glaube würde zur Erlösung führen. Andere Religionen und Glaubensrichtungen werden nicht geduldet. Doch er unterscheidet sich auch von dem sogenannten Inklusivismus, welcher zwar andere Religionen nicht vollends diskriminiert, die eigene jedoch über alle anderen stellt. Somit wird also eine objektive Betrachtung aller Religionen nicht möglich.

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Die Literaturgeschichte wird mit der Wende ins 19. Jahrhundert geschaffen

Die literarische Epoche, welche den Übergang ins 19. Jahrhundert markierte, war die Romantik. Die Frühromantik war eine äußerst spannende Phase, in welcher mutige Autoren wie Novalis und seine Freunde mit bis dahin festen literarischen Konventionen brachen. Sie mischten in ihre Romane Gedichte und Balladen, wobei sie sich auf Goethes Werke wie „Werther“ oder „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ beriefen. Friedrichs Schlegels Konzept der „progressiven Universalpoesie“ verbindet nicht nur unterschiedliche Gattungen und wissenschaftliche Richtungen miteinander, sondern enthält auch deren eigene Kritik, wozu Ironie als Stilmittel benutzt wurde. Das literarische Fragment ist ein bei den Romantikern ebenfalls ein beliebtes Darstellungsmittel. Die Kunst reflektiert ihr eigenes Versagen und grenzt sich somit ab vom harmonischen, in sich abgeschlossenen und den idealen Zustand spiegelnden Werk.

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Im Internet entstandene Literatur

Das Internet ist nicht nur ein bedeutendes Mittel zur Kommunikation, zur Übertragung von Dateien oder zur Recherche nach Informationen. Mit der Einführung des Internets wird Literatur nicht nur online zur Verfügung gestellt, sondern auch online geschrieben, wie z. B. Weblogs, kollaboratives Schreiben und digitale Lyrik beweisen. Literatur im Internet erfüllt andere Kriterien als die sonst übliche Literatur, denn sie ist geprägt von Aspekten der Kommunikation, der Ästhetik und der Technik. Durch das Internet kann über zeitliche und räumliche Distanzen hinweg kommuniziert werden.

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Literatur: Romantik

Als Romantik wird in der Literaturgeschichte die Epoche bezeichnet, die ab Ende des 18. Jahrhunderts auf die Klassik folgte und bis weit in das 19. Jahrhundert hinein ragte. Die Romantik lässt sich als direkte Gegenreaktion auf die Klassik ansehen, denn das von ihr beschworene Ideal einer Welt von freien und souveränen Menschen wurde von den mächtigen Umbrüchen der Zeit zur Illusion degradiert. Zurück blieb ein zutiefst verunsicherter Mensch, der sich unter immer komplizierter werdenden Bedingungen auf sich selbst zurück geworfen empfand. Unter den diffusen Bedingungen der Neuordnung Europas nach dem Wiener Kongress und der aufkommenden Industrialisierung, die alle traditionellen Werte infrage stellte, stellten sich vergangene Welten und die Reinheit des Denkens als Werte dar, die unwiederbringlich verloren schienen.

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Literatur-Nobelpreis

Ein literarisches Werk zu erschaffen, setzt viel Kreativität und Disziplin voraus. Schließlich will ein Autor nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern auch die Leser in seinen Bann ziehen. Autoren, denen das gelingt, haben die Chance, eine Auszeichnung für ihr literarisches Schaffen überreicht zu bekommen. Die höchste Auszeichnung, die ein Schriftsteller entgegennehmen kann, ist der Literatur-Nobelpreis. Der Preis wurde zu seiner Zeit von Alfred Nobel gestiftet. Er wird laut Auffassung Nobels denjenigen zugeteilt, die sich um die Menschheit verdient gemacht haben und ihr den größten Nutzen leisteten. Der Literatur-Nobelpreis wird seit dem Jahr 1900 im Auftrag der Nobelstiftung verliehen. Für die Verleihung zuständig ist die Schwedische Akademie. Momentan ist die Auszeichnung mit 10 Millionen schwedischen Kronen dotiert.

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Literatur: Neuromantik

Die Neuromantik ist eine literarische Gegenströmung zum Naturalismus und wurde am Ende des 19. Jahrhunderts geprägt. Sie setzte sich in einem geistig breiten Umfang mit der Romantik auseinander und griff deren Themen und Motive wieder auf. Besonders beliebt waren Märchen, Mythen, Träume, exotische und religiöse Stoffe. Anthologien und Neuausgaben der romantischen Werke wurden während dieser Epoche geschrieben. Neuromantische Dichter liebten Schauplätze wie das Mittelalter und die Renaissance und Harmonie sowie Gefühle wurden wie in der Romantik zu einem zentralen Thema in der Literatur. Doch noch mehr als von der Romantik wurde die Strömung vom französischen Impressionismus, der Dekadenzdichtung und dem Symbolismus beeinflusst.

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